Seminare im WS 2018/19

 

Ulrich Treiber

Interventionsformen in der Tiefenpsychologie (A6, A9, B3, B5)

Psychodynamische bzw. tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist fokussierter in ihrem Anspruch als psychoanalytische Therapie und damit auch konkreter ergebnisorientiert. Dies bedeutet, dass es von Anfang an auch wichtig ist, neben dem sorgfältigen diagnostischen Vorgehen (einer genuinen Domäne der psychoanalytischen Methodik) auch angemessen zu intervenieren, um entwicklungsfördernden Einfluss auf die Patienten zu nehmen. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, die Interventionen ebenso differenziert bzw.‚ maßgeschneidert’ einzusetzen (wozu uns die psychoanalytische Methodik weniger Handwerkszeug anbietet), wie dies zuvor im diagnostischen Prozess geschehen ist.

In diesem Seminar wollen wir uns neben einem theoretischen Überblick die Fülle möglicher Interventionen insbesondere dadurch aneignen, dass wir sie in verschiedenen Rollenspiel-Situationen ausprobieren, um dadurch unsere therapeutische Kompetenz zu fundieren und so eine größere Sicherheit im konkreten Vorgehen zu erlangen.

 

Termine:
Samstag    09.02.2019 und  Samstag     02.03.2019
Zeit:   9:30 – 13:30 Uhr

Teilnehmer: HIT, HIP, IPP

Einführende Literatur:
Fürstenau P (2007 3) Psychoanalytisch verstehen – Systemisch denken  -Suggestiv intervenieren.  Klett-Cotta, Stuttgart

Rudolf G (2013 3) Strukturbezogene Psychotherapie. Schattauer, Stuttgart

Körner J  (2016) Psychodynamische Interventionsmethoden. Vandenhoeck& Ruprecht, Göttingen/Toronto

Schlippe A von, Schweitzer J (2012) Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung I. Vandenhoeck& Ruprecht, Göttingen/Toronto

Schlippe A von, Schweitzer J (2009) Systemische Interventionen. Vandenhoeck& Ruprecht, Göttingen/Toronto

Anmeldung und Organisation:
HIT
(Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann  Tel. 06221-8953030,Email: info@hit-heidelberg.de                                                                  
Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail  oder Post


 

Doris Normann

Allgemeine Neurosenlehre    ( A1, A 2.1, A5, A12)              
Im Seminar werden die Grundlagen der psychoanalytischen Krankheitslehre vermittelt unter Berücksichtigung konflikt-, struktur- und traumapathologischer Aspekte. Hierzu wird zu Beginn am ersten Seminarsamstag ein Fallbeispiel zur Verständniserleichterung für die später abgehandelten Themen vorgestellt (bitte teilnehmen).

Termine: 
Samstag       20.10.2018 und   27.10.2018

Zeit:
erster Samstag     9:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 16:00 Uhr
zweiter Samstag  9:30 – 13:00 Uhr

Teilnehmer:
keine  Teilnehmerbegrenzung; offen für HIT, IPP und HIP

Literatur:
Ermann, M.: Psychotherapie und Psychosomatik. Ein Lehrbuch auf psychoanalytischer Grundlage. 6. überarb. und erweit. Aufl. 2016, W.             Kohlhammer Verlag, Stuttgart

Hoffmann, S.O. ,  Hochapfel, G. , Eckardt-Henn. A. und Heuft, G.: Neurotische Störungen und Psychosomatische Medizin. 8., vollst. überarb.  und erw. Aufl. 2009, Schattauer Verlag, Stuttgart

Mentzos, St.:, Neurotische Konfliktverarbeitung. 23.Aufl. 2013, Fischer Verlag, Frankfurt

 

Anmeldung und Organisation:
HIT
(Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann  Tel. 06221-8953030 , Email : info@hit-heidelberg.de                               
Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail  oder Post


 

Bernhard Hain

Spezielle Neurosenlehre: „Die zwanghafte Neurosenstruktur“   (A 2.1, A4, A12, B1, B3, B5)

Es werden die Basis-Konzepte der „Zwangsneurose“ in Symptomatik, Abwehrmechanismen, Krankheitsgewinn, Therapieanlässen, Inszenierungen, Übertragungskonzepten und Schwierigkeiten im Erstgespräch in Theorie und Praxis (kleine Fall-Vignetten) behandelt. Ergänzend werden moderne Konzepte, die das Struktur-Niveau des Patienten berücksichtigen, erarbeitet.

Termine:
Samstag     09.03.2019 und 16.03.2019

Zeit:  erster Samstag    9:30  bis 17:00 Uhr
           zweiter Samstag  9:30 bis 13:00 Uhr

 Teilnehmer:  offen für HIT, IPP und HIP

Literatur: Text-Auszüge aus:
Hermann Lang: „Der gehemmte Rebell: Struktur, Psychodynamik und Therapie   von Menschen mit Zwangsstörungen“ 1.Auflage 2017

Hermann Lang: „Zwang und Narzissmus“ Psyche Z f. Psychoanal  71 (08) 2017

Siegfried Elhardt: „Tiefenpsychologie“ 13. Auflage 1994

Hansruedi Ambühl: „Psychotherapie der Zwangsstörungen“, Lindauer      Psychotherapie-Module 1998

 

Anmeldung und Organisation:
HIT
(Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann, Tel. 06221-8953030, Email : info@hit-heidelberg.de                               
Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail oder Post


 

Arno Drinkmann

Eine Einführung in Strategien und Methoden der Verhaltenstherapie 
( A2, A4, A9, A10, B3)

Es soll ein Überblick über die moderne Verhaltenstherapie vermittelt werden, und zwar anhand folgender Ausschnitte:

  • Menschenbildannahmen und Handlungsstrategien verhaltenstherapeutischer Diagnostik und Therapie
  • Die Methoden der Verhaltenstherapie im Überblick
  • Exemplarische Vertiefungen bei Selbstmanagement und Konfrontations­behandlung
  • Evaluationsaspekte, Kritikdimensionen, Anknüpfungspunkte zu anderen therapeutischen Schulen

Termine:  
Freitag     09.11.2018  und Samstag  10.11.2018

Zeit:
Freitag     19:30 – 22:00  Uhr
Samstag  10:00 – 16:30  Uhr

 

Teilnehmer: 
HIT, offen für AusbildungsteilnehmerInnen des IPP und HIP

 

Literatur:
Margraf, J. & Schneider, S. (Hrsg.) (2018). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Band 1: Grundlagen, Diagnostik, Verfahren und Rahmenbedingungen psychologischer Therapie. Berlin: Springer.

Kanfer, F.H., Reinecker, H. & Schmelzer, D. (2012). Selbstmanagement-Therapie. Ein Lehrbuch für die klinische Praxis. Berlin: Springer

Rink, M. & Becker, E. (2011). Lernpsychologische Grundlagen. In: H.-U. Wittchen & J. Hoyer (Hrsg.). Klinische Psychologie & Psychotherapie (S. 107-128). Berlin: Springer.

 Anmeldung und Organisation:
HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann, Tel. 06221-8953030,  Email : info@hit-heidelberg.de                Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail oder Post

bitte außerdem per E-Mail an den Dozenten:  arno.drinkmann@ku.de


 

Renate Kremer

Die psychoanalytische Fokaltherapie                          (B1, B2, B3, B4, B5, B6)

Verändern Augenblicke mehr als Zeit? Das Konzept der Fokaltherapie stammt von Michael Balint. Besondere Merkmale dieser Therapieform sind die begrenzte Zielsetzung, die Anzahl der Sitzungen (10-30), und die Formulierung eines Fokus. Die psychoanalytische Methode ist Grundlage der Fokaltherapie. Dazu gehört u.a. die Arbeit mit der Übertragung, dem Widerstand und den unterschiedlichen  Abwehrmechanismen (Anna Freud).                                   

Die sogenannte „Psychotherapeutische Sprechstunde“  stellt aktuell  eine besondere Herausforderung dar, hinzu kommt die  „Kurztherapie“ mit 2 x12 Sitzungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Anhand von Erstgesprächen und Fallvignetten der Teilnehmer und der Semi-narleiterin kann eine Annäherung an diese Herausforderung versucht werden.

Termine: montags  07.01., 21.01., 28.01., 04.02., 18.02.2019
Zeit: 20:30 – 22:00 Uhr

Teilnehmer: 
Offen für Aus-und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, HIP und IPP. Gäste auf Anfrage.

 Literatur:
Argelander, H. (1970) Das Erstinterview in der Psychotherapie. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgemeinschaft.

Argelander, H. (1970) Die szenische Funktion des Ichs und ihr Anteil an      der Symptom-und Charakterbildung. Psyche 24, 325-345.

Argelander, H. et al. (1973) Das Sprechstundeninterview. Versuche mit      einem psychoanalytischen Kurzgespräch. Psyche, 27, 1001-1011.

Balint, M. (1972): Fokaltherapie. Frankfurt, Suhrkamp. 

Klüwer, R. (1995) Studien zur Fokaltherapie. Frankfurt, Suhrkamp.

Lachauer, R. (1992) Der Fokus in der Psychotherapie. München: Pfeiffer

Loch,W. (1972) Über theoretische Voraussetzungen einer psychoanalytischen     Kurztherapie. In: Ders.: Zur Theorie, Technik u. Therapie der Psychoanalyse.  Frankfurt/M.: Fischer

Anmeldung und Organisation:
HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann, Tel. 06221-8953030, Email : info@hit-heidelberg.de                Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail oder Post


 

Michael Stasch

„Antragswerkstatt“   (A10, B1, B2, B 3, B6)

Sie haben in der Antragswerkstatt die Gelegenheit, in Arbeit befindliche Anträge vorzustellen und zu diskutieren. Die Veranstaltung soll Sie bei der Therapieplanung und Anfertigung von Berichten für den Gutachter unterstützen. Auch Fortsetzungs- oder Umwandlungsanträge können gerne eingebracht werden. Voraussichtlich werden wir an einem Abend einen Fall ausführlich besprechen, aber auch „kleinformatige“ Fragen können beantwortet werden.

Termine:
Mittwoch, den 14.11.2018 (erster Abend)
montags   10.12.2018, 14.01.2019, 11.02.2019, 11.03.2019   (weitere Abende)
Zeit: 20:30 – 22:00 Uhr  

 

Teilnehmer:
Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, HIP und IPP

 

Literatur:
Hohage, R. (1997): Analytische orientierte Psychotherapie in der Praxis, Stuttgart: Thieme

Stasch M., Grande T., Janssen P., Oberbracht C. & Rudolf, G. (2014): OPD-2 im Psychotherapie-Antrag. Psychodynamische Diagnostik und   Fallformulierung. Bern: Huber


Anmeldung und Organisation:
HIT
(Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie),
Frau Kuhlmann,  Tel. 06221-8953030  Email : info@hit-heidelberg.de                                                      
Anmeldungen bis zum 17.10.2018  bitte schriftlich per E-Mail oder Post


 

Ludwig Janus

Die Pränatale Psychologie als Ressource  für die tiefenpsychologisch fundierte und die psychoanalytische Psychotherapie (A1, A 2.1, A3, A5, B1)

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Pränatal fundierte Psychotherapie (PfP) in der ISPPM (International Society for Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine) wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Gesichtspunkten erarbeitet, wie und in welcher Weise die Abkömmlinge von frühesten vorgeburtlichen, geburtlichen und nachgeburtlichen Belastungen in der psychotherapeutischen Situation erkannt  und  dies konstruktiv in den therapeutischen Prozess integriert werden kann. Dies soll an praktischen Beispielen gezeigt werden.

Termine:  montags  19.11., 26.11., 03.12.2018
Zeit: 20:30 –  22:00 Uhr

Teilnehmer: keine  Teilnehmerbegrenzung; offen für HIT, IPP und HIP

 

Literatur:
Janus, L. (2012) Der Seelenraum des Ungeborenen – Pränatale Psychologie und Therapie. Schwabe, Ostfildern.

Janus, L. (Hrsg.) (2013) Die pränatale Dimension in der Psychotherapie. Mattes, Heidelberg.

Janus, L. (2015) Geburt. Psychosozial, Gießen.

Janus, L. (2018) Die Pränatale Psychologie als Ressource in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen 14. Jhg, Heft 2 (im Druck, DGVT Verlag, Tübingen).


Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten, Dr. med. Ludwig Janus,  Jahnstr. 46, 69221 Dossenheim, Tel. 06221 801650, E-Mail: janus.ludwig@gmail.com, www.Ludwig-Janus.de


 

Rüdiger Weis

Einführung in die Diagnostik und Psychotherapie von Angststörungen
(A 2.1, B1,  B 3)
Symptomatik, Phänomenologie, Psychodynamik und Behandlungstechnik der Angststörungen (Panikattacke, Generalisierte Angststörung und Phobien) werden anhand von Literatur und Fallvignetten erarbeitet.

Termine:
Freitag      01.02.2019 (Einführung)
Samstag   16.02.2019

Zeit:
freitags     20:30  – 22:00 Uhr
samstags  09:30  – 11.00 Uhr und 11:30  – 13:00 Uhr

 
Teilnehmer: max. 15,
Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT und IPP

 

Literatur:
Bassler, M.: Ätiopathogenese und Psychotherapie von Angststörungen aus  psychodynamischer Sicht. In: Hiller, Leibing, Leichsenring, Sulz: Lehrbuch  der Psychotherapie Band 2. CIP- Medien München, 3. Auflage, 2006.

Boll-Klatt, A. & Kohrs, M.: Praxis der psychodynamischen Psychotherapie.  Schattauer Verlag Stuttgart, 2014. Daraus: Kap. 20: Angststörungen.

König, K.: Angst und Persönlichkeit. Vandenhoeck& Ruprecht Göttingen 2.    Auflage, 1986.

Mentzos, St. (Hg.): Angstneurose. Fischer Verlag Frankfurt, 1984.

 

Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Anmeldung bitte über den Dozenten. Anmeldung über E-Mail an: ruediger.weis123@t-online.de


 

Andreas Renzel und Anja Guck-Nigrelli
Ödipuskomplex gestern und heute – eine Übersicht (A1, A 2.1, A5, A12)
Wurde der Ödipuskomplex von Freud noch als Schibboleth der Psychoanalyse bezeichnet, blieb sein Stellenwert als fundamentales Konzept in der psychoanalytischen Theorie im Lauf der weiteren Entwicklung nicht unumstritten. In diesem Seminar wollen wir zunächst gemeinsam die Freud`schen Grundlagentexte erarbeiten und darauf aufbauend Texte anderer Autoren lesen (u.a. Klein, Loewald, Bollas, Britton, Ogden, Rhode-Dachser, Mertens, Zepf), um schließlich den Stellenwert der ödipalen Dynamik in der heutigen Theorie und Praxis verorten zu können.

Termine: 
Freitag         14.12.2018 (Einführung)
Samstag      12.01.2019 

Zeit:
freitags     20:30 – 22:00 Uhr
samstags  09:30 – 17:30 Uhr

 

Teilnehmer:
offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des IPP, HIT und HIP

Literatur:
Genauere Angaben zur Literatur folgen im November 2018 (IPP-Dropbox).

 

Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Anmeldung bitte über die jeweiligen Dozenten. Anmeldung über E-Mail an: guck@nigrelli.de oder kontakt@andreas-renzel.de


 

Sabine von Falkenhausen und Sabine Ameskamp

Erst-Interview-Seminar    (A4, B1, B2, B6)

Das Seminar soll in die Theorie und Praxis des tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Erst-Interviews einführen, unter theoretischen und prak-tischen Gesichtspunkten. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei Übertragungs- und Gegenübertragungs-Phänomenen gewidmet werden.

An drei von fünf Abenden haben die Teilnehmer Gelegenheit, eine eigene Kasuistik vorzustellen. Wer daran interessiert ist, kann sich gerne vorab bei den Dozenten dafür melden.

Da viele Kandidaten schon Erst-Interview-Seminare absolviert haben und mit der entsprechenden Literatur bereits vertraut sind (z.B. Argelander/Sandler), soll am ersten Abend besprochen werden, welche Literatur gemeinsam bearbeitet werden soll.

Termine:  montags 15.10., 22.10., 29.10., 05.11., 12.11.2018

Zeit:  20:30 – 22:00 Uhr

Teilnehmer:
Das Seminar wendet sich an Kandidaten aus HIT und IPP, auch Gasthörer sind willkommen.

Literatur:  Wird am ersten Abend gemeinsam besprochen.

Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Anmeldungen bitte über die jeweiligen Dozentinnen: Svfalkenhausen@t-online.de oder sabineameskamp@gmx.de


 

Sabine v. Falkenhausen-Leube und Robert Lehming

Traum: von Träumen und inneren Räumen  (A1, A12, B3)

In diesem Seminar wollen wir, ausgehend von den klassischen Texten von S. Freud und C.G. Jung, unterschiedliche Optionen im Umgang mit Träumen erkunden. Einerseits haben sich neben dem „Königsweg zum Unbewussten“ (S. Freud) auch andere „Autobahnen“ der analytischen Arbeit erschlossen, andererseits ist der Traum immer noch durch seine inhärente Uneindeutigkeit ein Phänomen, das kreativer und gewinnbringender Teil der Analyse sein kann. Die Fähigkeit zum Träumen sehen wir heute, neben „Lieben und Arbeiten“ (S. Freud) als wichtigen Indikator einer psychischen Arbeitsfähigkeit, die manchmal erst aufgebaut werden muss.

Wir möchten reichlich Raum geben für das Nachdenken über von den AusbildungsteilnehmerInnen mitgebrachtes Traummaterial aus eigenen Behandlungen und hoffen auf einen lebendigen Austausch.

Für den ersten Abend sollte der Text von S. Freud möglichst schon gelesen worden sein.

 

Termine: mittwochs  24.10., 07.11., 21.11., 28.11., 05.12.2018 

Zeit: 20:30 – 22:00 Uhr

Teilnehmer: Offen für IPP, HIT und HIP

 

Literatur:
Freud: Die Traumdeutung, 2. Kapitel: Analyse eines Traummusters

C.G.Jung:1.“Vom Wesen der Träume“, und 2.“Die praktische Verwendbarkeit    der Traumanalyse“ in: 1968 Wissenschaftliche Verlagsanstalt Darmstadt,  Hrsg. Jutta v. Graevenitz: Bedeutung und Deutung des Traumes in der Psychotherapie

  1. Erikson: „Das Traummuster der Psychoanalyse“ in Graevenitz, s.o.
  2. Zwiebel: „Der träumende Analytiker“ in Psyche, Z Psychoanal 66, 2012,
    776-802
  3. Birksted-Breen: „Reverberation time, dreaming and the capacity to dream“ Int J Psychoanal(2009) 90: 35-51

Weitere Literatur wird noch bekannt gegeben.

Hintergrund zum Einlesen und Nachschlagen:
Leuschner: Traum in: Mertens/Waldvogel: Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe, Kohlhammer, 2008

Salman Akhtar: Comprehensive Dictionary of Psychoanalysis, Karnac, 2009,  Seiten 83-85, Seite 283.

 

Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über die jeweiligen DozentInnen an:  Svfalkenhausen@t-online.de oder  robertglehming@aol.com


 

Konrad Michael Wetzel und Georges-P. Cabot

Aspekte der Scham Teil II   (A6, B 1-6)
Aspekte der Scham und der Schamgrenzen sind im therapeutischen Prozess bei Einzel-, Gruppen- und Paartherapie wichtig, manchmal entscheidend.

In fünf Sitzungen möchten wir die zunächst theoretisch erarbeiteten Aspekte der Scham aus dem Sommersemester 2018 in das Zentrum einer kasuistischen Betrachtung stellen und dies gemeinsam in einem Gruppengeschehen integrieren.

Die Kasuistik in der ersten Sitzung wird von einem der Dozenten, die weiteren von den Kandidaten übernommen.

 

Termine:      donnerstags  08.11., 15.11., 22.11., 06.12. und 13.12.2018
Zeit: 20:30 – 22:00 Uhr


Teilnehmer:  
offen für Ausbildungskandidaten des IPP, HIT und HIP

 

Literatur aus dem letzten Sommersemester 2018:
Tiedemann Jens L. (2013): Scham, Psychosozial Verlag, Gießen

Wurmser, Léon (2010): Die Maske der Scham, Verlag Klotz, Eschborn

Bastian, Till (1998): Der Blick, die Scham, das Gefühl. Eine Anthropologie des  Verkannten, Sammlung Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

Hilgers, Micha (1996): Scham, Gesichter eines Affekts, Vandenhoeck &      Ruprecht, Göttingen

Seidler, Günter H. (1995): Der Blick des Anderen, Verlag Internationale       Psychoanalyse, Stuttgart

 

Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über die jeweiligen Dozenten an:  k.m.wetzel@arcor.de oder praxiscabot@freenet.de


 

Kasuistisch- technisches Seminar (Fallseminare)

mit Fallvorstellungen der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer sowie von Dozenten

 Beim Umgang mit unbewussten Prozessen nehmen wir vorübergehend eine Haltung des Nicht-Wissens ein, die auszuhalten gelernt / geübt werden muss. Anhand von Fallvorstellungen der Teilnehmer oder der jeweiligen Seminarleiter soll psycho-dynamisches Denken gefördert und die Hypothesenbildung geübt werden.

Bei den „Fällen“ muss es sich nicht grundsätzlich um supervidierte Aus- bzw. Weiterbildungstherapien handeln, sondern sie haben auch die Möglichkeit, Patienten-begegnungen aus ihrem täglichen Arbeitsumfeld vertiefend zu besprechen (d.h. neben Behandlungsverläufen auch einzelne Stunden im behandlungsverlauf, probatorische Sitzungen, Erstgespräche und Begegnungen, auch i.R. der psychosomatischen Grundversorgung).

Das Seminar kann auch als konzeptuelle Anregung genutzt werden für die Gründung von Intervisionsgruppen während oder nach der Aus- bzw. Weiterbildung sowie zum Knüpfen kollegialer Kontakte.

 

Teilnehmer:

Für Aus- und Weiterbildungskandidaten des HIT ab dem 1. Semester oder nach der Aus- bzw. Weiterbildung, sowie zum Knüpfen kollegialer Kontakte

Wichtig: eine verbindliche Anmeldung zu den Kasuistikabenden ist unbedingt erforderlich. Die Abende sind auch einzeln belegbar.

.

Ludwig Janus             Donnerstag             25.10.2018             20.30 – 22.00 Uhr

Ludwig Janus             Donnerstag             29.11.2018             20.30 – 22.00 Uhr

Klaus Lieberz             Donnerstag             07.02.2019           20:30 – 22:00 Uhr

Klaus Lieberz              Donnerstag             14.02.2019          20:30 – 22:00 Uhr

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann,   E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 18.04.2018 bitte schriftlich per E- Mail oder Post.

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