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Seminare im SS 2017

 

Cornelius Honold

Einführung in die psychoanalytische Entwicklungslehre (A1, A2.1, A3, A5)
In diesem Einführungsseminar wollen wir uns beschäftigen mit den Grundlagen der psychoanalytischen Entwicklungslehre sowie einem Überblick über deren historische Entwicklung. Triebtheoretische Aspekte werden wir mit Überlegungen zur Ich- und Selbst-Entwicklung sowie zu Objektbeziehungen zusammentragen, um dann die Bedeutung von Internalisierungs- und Externalisierungsvorgängen für das Verständnis von Struktur, Grundkonflikten und deren Verarbeitungsmodi für die klinische Praxis in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Termine:
Samstag, 06.05.2017                      Zeit: 9.30-18.00 Uhr

Teilnehmer_innen:

HIT, IPP und HIP.

 

Literatur:
Stavros Mentzos: Neurotische Konfliktverarbeitung. Fischer Verlag . Hiervon bitte zur Vorbereitung die Kapitel IV (über die psychische Entwicklung), II (über die Struktur) sowie VI 2. (über die primären Konflikte) lesen, welche als Grundlage für unsere Diskussion und gemeinsame Arbeit dienen werden.

 

Weitere Literaturempfehlungen:
Hoffmann/Hochapfel: Neurosenlehre, Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin. Schattauer Verlag.
Mertens/Waldvogel: Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe. Kohlhammer Verlag.

 

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.


 

Ulrich M. Treiber

Psychodynamisch verstehen – systemisch-lösungsorientiert intervenieren  (A9; B3; B5)

In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, inwieweit systemisches Handwerkszeug die tiefenpsychologische Praxis fruchtbar unterstützen kann.

Wir werden uns theoretisch u. a. mit Artikeln und Äußerungen von Peter Fürstenau befassen, der sich schon lange mit dieser Thematik auseinander gesetzt hat, um die psychoanalytischen Hintergründe eines solchen Vorgehens besser zu verstehen bzw. zu durchleuchten. Daneben soll in Grundrissen die Konzeptualisierung systemischen Denkens skizziert werden.

Wir werden aber auch einige Tools‘ des systemischen Intervenierens soweit kennen lernen und uns erarbeiten, dass wir sie in praxi ausprobieren können, d. h. miteinander in Rollenspielen vertiefen, um sie so in der eigenen therapeutischen Praxis anwenden zu können.

Das Seminar soll einführenden Charakter in dieses Vorgehen haben, das von manchen als eklektisch bezeichnet werden mag, in meinen Augen aber durchaus in einen ernst genommenen tiefenpsychologischen bzw. psychodynamischen Rahmen passt. Bei Bedarf kann ein Folgeseminar angeboten werden, um die Breite des für die tiefenpsychologische Arbeit nützlichen systemischen Handwerkszeugs noch weiter auszuloten und durch praktische Übungen zu fundieren.

 

 

Termine:
Samstag, 29.04. und 01.07.2017              Zeit: jeweils 09.30 – 13.30 Uhr

 

Teilnehmer_innen: HIT, gern auch HIP und IPP

 

Literatur:
Fürstenau P (2004) Entwicklungsförderung durch Therapie, Pfeiffer, Stuttgart
Fürstenau P (2007) Psychoanalytisch verstehen – Systemisch denken – Suggestiv intervenieren.  Klett-Cotta, Stuttgart
Rieforth J, Graf G (2014) Tiefenpsychologie trifft Systemtherapie: Eine besondere Begegnung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen Toronto
Schlippe A von, Schweitzer J (Bd. 1 2012, Bd. 2 2006) Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung I und II. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen Toronto
Schlippe A von, Schweitzer J (2009) Systemische Interventionen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen Toronto

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.

 



 

Konrad M. Wetzel

Einführung in die  Paartherapie  (A2;A6)
Tiefenpsychologische (analytisch) und systemische Sichtweisen

Im ersten Teil würde ich gerne die Entwicklung der Paartherapie skizzieren, also den Weg von der Fokussierung auf ein Individuum zum Fokus Beziehungssystem. Dies erscheint mir ein prinzipieller Unterschied zu sein; dennoch sind die Ergebnisse aus der tiefenpsychologischen Einzeltherapie gleichgewichtig mit der systemischen Sicht in der Praxis hilfreich. Zudem spielen gesellschaftliche – und mehrgenerations  Bezüge eine Rolle.

Im Weiteren unserer Arbeit möchte ich, dass wir  praxisbezogene Themen und Hinweise aus der Literatur besprechen und natürlich auch praktisch im Seminar darstellen.

 

Referate sind aus Theorie und Praxis erwünscht.
Therapeutische Haltungen, Übertragung – Gegenübertragungen, Aufbau von Sitzungen, Interventionstechniken, Fragebögen,  spezielle Themen (Streit, Langweile, Trennung, Intimität, Elternschaft, Alter etc.) Rollenspiele, Darstellung von „Beziehungskoordinaten“, (persönliches) Genogramm, eigne Erfahrungen, bzw. Erfahrungen in der Herkunftsfamilie können Themen werden.

 

Termine    Do.18.05.;   Mi.24.05.,  Mi.31.05.,  Mi. 21.06.2017  
Zeit            
20:30 – 22.00 Uhr  

 

Literatur:
Bateson ( 1981 ) Ökologie des Geistes; Suhrkamp; „double bind“ S.270-301
Th. Bauriedl ( 1980 ) Beziehungsanalyse; Suhrkamp
P. Watzlawick ( 1988 ) Münchhausens Zopf; Huber; „Wesen und Formen menschlicher Beziehungen“     S. 9-33
Boszormenyi – Nagy ( 1973 ) Unsichtbare Bindungen; Klett/Cotta
H. Stierlin  ( 1975 ) Von der Psychoanalyse zur Familientherapie  Kp.6 „Funktion innerer Objekte“; ( 2005 )  Gerechtigkeit in nahen Beziehungen; Carl-Auer

.Weitere  Werke !
J. Willi   ( 1990/2012 ) Die Zweierbeziehung  Rowohlt.
Reich, Massing, Cierpka  ( 2007 ) Praxis der psychoanalytischen Familien-und Paartherapie; Kohlhammer.
D. Schnarch  ( 2006 ) Die Psychologie der sexuellen Leidenschaft; Klett/Piper; (2009 )  Intimität und Verlangen.
M. E. Hachimi / L. Stephan  ( 2007 ) Paartherapie–Bewegende Interventionen, Tools für Paartherapeuten; Auer
Frank-Noyon  (2016 ) Schwierige Situationen in der Arbeit mit Paaren; Beltz
Roland Weber  ( 2006 ) Paare in Therapie

 

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.


 

Bernhard Hain

Psychiatrische Krankheitsbilder Teil 2:  Systematik, Psychodynamik, Behandlungswege (A1, A2.3, A4, A8, B1).
Die Arbeit mit dem AMDP-Manual wird wiederholt und vertieft. Psychotherapeutische Ansätze werden insbesondere unter drei Aspekten vorgestellt und diskutiert: Wie können bei schwer psychisch erkrankten Patienten durch Psychotherapie Internalisierungs- und Strukturbildungsprozesse in Gang gesetzt werden? Unterstützt die Psychopharmakotherapie solche Prozesse? Können Methoden der modernen Psychotraumatologie, z.B. „Innere-Kind-Arbeit“auch bei psychisch schwer kranken Patienten erfolgreich angewandt werden?

 

Termin: Samstag 13.05.2017                  Zeit: 09.00-12.30 Uhr
Termin: Samstag 15.07.2017                  Zeit: 09.00-16.30 Uhr

 

Teilnehmer: Offen für Teilnehmer des HIT, HIP, IPP, DPV, IPHD, AKJP

 

Literatur:

Dieter Ebert: „Psychiatrie systematisch“ 8. Auflage 2011
Arbeitsgemeinschaft AMDP: „Das AMDP-Manual“ 9.Auflage 2016
Stavros Mentzos „Psychodynamische Modelle in der Psychiatrie“ 3. Auflage 2001
Jürgen Kind „Suizidal – Die Psychoökonomie einer Suche“ 3. Auflage 1998
Dietmar Stiemerling: „10 Wege aus der Depression“ 5. Auflage 2001
Schneider G., Seidler G.H: „Internalisierung und Strukturbildung“ 2. Auflage 2013

 

Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 Bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.

 


 

Eva Mannek-Steinbrenner und Georges-P. Cabot

 Psychoanalyse und Islam Teil II (A6, B3)

In dem nun kommenden Sommersemester möchten wir die bereits angefachte und lebendig geführte Diskussion über die verschiedenen Facetten des Islams aus einer psychoanalytischen Perspektive fortführen und um weitere wichtige Blickwinkel erweitern und vertiefen.

Schwerpunkt der bisher gelesenen und diskutierten Literatur waren die Aspekte, der aus dem Monotheismus resultierenden Gewalt, die Themen der Geschlechtertrennung, der Sexualität und der spezifischen Folgen für die Austragung des ödipalen Konfliktes. Auch eventuelle Grundlagen für manche Formen einer möglichen religiösen Radikalisierung wurden im Rahmen des Seminars angerissen und differenziert betrachtet . Weiterhin von Bedeutung bleibt dabei die jeweils verschiedene spezifisch-kulturelle Einbettung, die nochmals die kulturell-transformatorischen Aspekte des Umgangs mit Religion hier im Islam auch Anhand der Unterschiede zwischen den beiden prominenten Richtungen der Schia und Sunna widerspiegeln.

In dem nun zweiten Teil soll anhand eines autobiographischen Films von Férid Bourghedir auf bereits Besprochenes zurückgegriffen und der Auftakt für die vertiefte Diskussion geführt werden.

Zentrales Ziel ist es den Zugang zu uns selbst und zu den häufig in einem großen kulturell-religiösen Dilemma verhafteten zu uns kommenden Patienten zu erhalten, dies auch bei einer möglicherweise schwierigen Gegenübertragung.

Für den ersten Abend müsste, da der Film 90 min dauert, noch zusätzlich eine halbe Stunde für eine anschließende Diskussion mit anberaumt werden, so dass der Termin bis 22.30 Uhr dauert.

 

Termine: Donnerstag, 04.05., 01.06., 29.06., 06.07. und 20.07.2017
Zeit:    20.30 – 22.00 Uhr

 

Teilnehmer:  IPP, HIT und HIP

 

Vorläufige Literatur:

Teil II:

1.) Férid Boughedir. (1990) Halfouine, Das Kind der Terassen, arabischer Film Tunesien.

2.) A. Gruen. (2000): Der Fremde. Der Fremde in Uns, Klett-Cotta Verlag Stuttgart, S. 9-34.

3.) J. Jiko. (2004): Die Verleugnung der Ambivalenz. Eine psychoanalytische Annäherung an den Monotheismus im Islam.

4.) F. Davids. (2016): Ethnische Reinheit, Andersartigkeit und Angst. das Modell des inneren Rassismus. Psyche – Z Psychoanal 70, 779-804 Klett-Cotta Verlag, Stuttgart

5.) A. Özdaglar. (2007): „Irgendwie anders“ – Über Schwierigkeiten in deutsch-türkischen Psychoanalysen. Psyche – Z Psychoanal 61, 1093-1115 Klett-Cotta Verlag, Stuttgart

 

Weiterführende Literatur:
Bakhtiar. (1994) Das Schamgefühl in der persich-islamischen Kultur, Klaus Schwarz-Verlag Berlin

 

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.

 


 

Ludwig Janus

Frazers „Goldener Zweig“ aus pränatal-psychoanalytischer Sicht. (A1,A5,A12)

Frazer  hat in  seinem Buch „Der goldene Zweig“ mit dem Untertitel „Das Geheimnis von Glauben und Sitten der Völker“   einen umfassenden Überblick über die  ethnologischen Berichte des 19. Jahrhunderts gegeben, der für die frühe Psychoanalyse ein zentraler Bezugspunkt war und wie etwa in Freuds „Totem und Tabu“ zentrale Einsichten zum psychologischen Verständnis  ermöglichte.  Doch waren gleichzeitig die theoretischen Konzepte der damaligen Zeit durch Eingrenzung auf die Vaterthematik und eine abstrahierende Triebpsychologie begrenzt. Hier erschließt modernes entwicklungspsychologisches Wissen, wie es insbesondere die Befunde in der Pränatalen Psychologie und der Psychohistorie ermöglichen,  eine neue Ebene des Verstehens.

 

Termine: Mittwoch 28.06., 05.07., 12.07.2017.

Zeit:    20.30-22.00 Uhr

  

Teilnehmerkreis: alle Semester und Mitglieder, offen für Ausbildungsteilnehmer u. Mitglieder des HIT und anderer Institute.

 

Literatur :
James George Frazers (1928) „Der goldene Zweig“ Das Geheimnis von Glauben und Sitten der Völker.“ Rowohlt, Einbek bei Hamburg 1989.
Kommentierender Text für das Seminar „James George Frazers Goldener Zweig aus pränatal-psychologischer Sicht (Download von www.Ludwig-Janus.de).
Freud S (1912) Totem und Tabu.  GW IX.
Ludwig Janus (2013) Die Psychologie der Mentalitätsentwicklung (darin besonders die Texte von Oesterdieckhoff und Obrist). LIT, Münster.
Heinz Werner (1933) Einführung in die (vergleichende) Entwicklungspsychologie. Barth, Leipzig 1959.

 

 

Adresse: Jahnstr. 46, 69221 Dossenheim, Tel. 06221 801650, E-Mail: janus.ludwig@gmail.com, www.Ludwig-Janus.de

 

Vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten

an: janus.ludwig@gmail.com

 

 


 

Beatrice Hertrich

Trauma (unter Einbeziehung von EMDR)  (A2;A9;B3)

Was ist ein Trauma?

Neben der Klärung relevanter Begriffe wie Akuttrauma, Komplextraumatisierung, Dissoziative Störung und PTBS sollen psychodynamische Aspekte von Trauma-Folgestörungen erörtert sowie eventuelle Grenzen eines solchen psychodynamischen Ansatzes diskutiert werden.

Des weiteren ist eine Einführung in Behandlungsmethoden wie Stabilisierungstechniken, Ressourcenarbeit und vor allem EMDR vorgesehen.

Dabei soll auch Fallbesprechungen genügend Raum gegeben werden.

 

Termine: Mittwoch,  26.04.2017, 03.05., 10.05., 17.05.2017

Zeit: 20.30- 22.00 Uhr

 

Teilnehmer:  Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des IPP und HIT.

 

Literatur:        Die Literaturliste wird vor Seminarbeginn per E-Mail verschickt.

 

Vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten

Anmeldung bitte per E-Mail an: bhertrich@t-online.de

 


 

Rüdiger Weis:

 

Einführung in die Dokumentation von Behandlungsverläufen (A10)

Die Dokumentation von psychotherapeutischen Behandlungen ist nicht nur im juristischen Sinn verpflichtend, sondern kann auch helfen, die eigene Arbeit, bspw. das Abfassen von Behandlungsanträgen, zu erleichtern. Am ersten Abend wird vom Referenten eine Einführung in das Thema gegeben. Der Vormittag dient der praktischen Anwendung in Form von Fallbeispielen der TeilnehmerInnen und/oder des Dozenten.

 

Termine: Freitag,    23.06.17.,      Zeit: 20.30 bis 22.00 Uhr (Teilnahme obligatorisch)

Samstag, 08.07.17.,                          Zeit: 09.30 bis 13.00 Uhr

 

Teilnehmer: max. 15 (HIT, IPP und HIP)

 

Literatur:

Hohage R: Analytisch orientierte Psychotherapie in der Praxis. Schattauer Verlag Stuttgart 2011, 5. Auflage.

Weitere Literatur wird am Einführungsabend bekanntgegeben

 

Vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten

Anmeldung bitte per E-Mail an: ruediger.weis123@t-online.de

 


 

Renate Kremer

Das Erstgespräch in der Psychotherapie: Theorie,Technik und Kasuistik
unter besonderer Berücksichtigung einer Indikation für  Fokaltherapie. 

(A4; B1; B3)

Vorgesehen sind  kasuistische Beispiele, bei denen die besondere Aufmerksamkeit
der Bereitschaft des Therapeuten für unbewusste Rollenübernahmen gilt. Zusätzlich
kann unter Nutzung des szenischen Verstehens versucht werden im Rahmen einer
ersten Begegnung mit Patienten einen vorläufigen Fokus zu formulieren, um so unter
Berücksichtigung von Übertragung und Gegenübertragung die  Indikation für
verschiedene Therapieverfahren zu diskutieren.

 

Termine:       Montag 24.04.,08.05.,15.05.,22.05.,29.05.2017

Zeit:               20.30-22.00 Uhr

Teilnehmer: für Aus-.und WeiterbildugnsteilnehmerInnen des HIT, HIP und IPP.
Gäste auf Anfrage. Anmeldung gerne bei
 

Literatur:
Argelander, H. (1970) Das Erstinterview in der Psychotherapie. Darmstadt: Wissenschatliche Buchgemeinschaft
Balint.M. (1972) Fokaltherapie. Frankfurt:Suhrkamp
Balint.M. , Ornstein H. u. Enid Balint (1973)  Fokaltherapie. Frankfurt:Suhrkamp
Eckstaedt, A. (1991)  Die Kunst des Anfangs. Frankfurt:Suhrkamp
Klüwer, R. (1995) Studien zur Fokaltherapie.Frankfurt:Suhrkamp
Lachauer, R. (1992) Der Fokus in der Psychotherapie. München:Pfeiffer
Sandler, J. (1976) Gegenübertragung und Bereitschaft zur Rollenübernahme. Psyche 30,297-305
Vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten

Anmeldung bitte per E-Mail an: renate.kremer@t-online.de

 


 

Sebastian Leikert

Psychoanalytische Behandlungstechnik und Embodiment – ein klinischer Workshop (A3; A12; B3;)

 Ausgehend von mitgebrachten Vignetten der Kandidaten sollen leibnahe Aspekte der Persönlichkeitsstruktur der Analysanden, vor allem aber der Behandlungstechnik erörtert werden. Es wird der Versuch unternommen, Mikrosequenzen der Behandlungssituation zu fokussieren und hinsichtlich folgender Fragen zu kommentieren: Was wurde gesprochen? Welche leibnahen Momente der Übertragung und Gegenübertragung lassen sich beschreiben? Welche Konzepte helfen, diese Dimension zu erschließen? Welche alternativen Interventionen wären denkbar gewesen?

Natürlich sollen reife und ödipal strukturierte Elemente nicht ausgeblendet werden. Die besondere Aufmerksamkeit der Reflexion gilt jedoch den kinästhetischen Aspekten, d.h. den frühen Formen der präverbal-affektiven Kommunikation innerhalb des psychoanalytischen Settings. Es geht also darum, die klassischen psychoanalytischen Theorien zur sprachlich zentrierten Behandlungstechnik durch Konzepte zu ergänzen, welche die frühen, bzw. kinästhetischen Formen der Kommunikation miteinbegreifen.

 

Der Workshop ist klinisch orientiert, folgende Literatur bildet den Hintergrund des Herangehens.

 

Termin: Samstag der  20.05.2017    Zeit:  09:30 bis 15:30 Uhr

Teilnehmer:             Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IPP, HIT und  HIP.

 

Literatur:
Knoblauch S. H. (2000) The Musical Edge of therapeutic Dialogue. New York, The Analytic Press.
Leikert, Sebastian (2016e) Das kinästhetische Unbewusste in der psychoanalytischen Arbeit – Die Methode der freien Körperassoziation. In: Walz-Pawlita, Susanne; Unruh, Beate; Janta, Bernhard (Hg.) Körper-Sprachen. Gießen, Psychosozial-Verlag. S. 153 – 166.
Ogden T., H. (1985) Frühe Formen des Erlebens. Wien: Springer-Verlag 1995.
Scharff, Jörg (2010): Die leibliche Dimension in der Psychoanalyse. Frankfurt a. M. (Brandes und Apsel).
Tustin, F. (2005) Autistische Barrieren bei Neurotiker. Tübingen: Diskord.

 

 

Vom IPP organisiert. Bitte Anmeldung über den jeweiligen Dozenten

Anmeldung bitte per E-Mail an: s.leikert@web.de

 


 

Kasuistisch- technisches Seminar (Fallseminare)
mit Fallvorstellungen der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer sowie von Therapeuten

Lennart Pfeil                        Dienstag                   02.05.2017               20.30 – 22.00 Uhr

Doris Normann                    Donnerstag             11.05.2017               20.30 – 22.00 Uhr

Renate Kremer                    Montag                     19.06.2017               20.30 – 22.00 Uhr

Doris Normann                   Donnerstag              22.06.2017               20.30 – 22.00 Uhr

Renate Kremer                    Montag                     26.06.2017               20.30 – 22.00 Uhr

Lennart Pfeil                        Dienstag                   11.07.2017               20.30 – 22.00 Uhr

 

 

Für Aus- und Weiterbildungskandidaten ab dem 1. Semester 

Wichtig: Eine verbindliche Anmeldung zu den kasuistischen Seminaren ist unbedingt erforderlich.

 

Anmeldung und Organisation: HIT (Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie)

Frau Kuhlmann, Fax. 06221-8953033  E-Mail: info@hit-heidelberg.de, Anmeldungen bis zum 11.04.2017 bitte schriftlich per E- Mail, Fax oder Post.