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Seminare des HIT und IPP im Sommersemester 2026
Georges-P. Cabot und Philine Freudenberg IPP: Borderline Persönlichkeit in analytischen u. tiefenpsycholog. Psychotherapien
Kennzeichnung Ausbildungsordnung Psychologen: A 1, A 2.1, A 3, A 4, A9, B 1, B 2, B 3; B 6
Kennzeichnung Weiterbildungsordnung Ärzte: D/K
In einem ersten Teil soll ein Bogen über die Theorien von O.F. Kernberg, C. Rohde-Dachser, C. A. Lawnson und P. Fonagy gespannt werden. Ziel ist es, die Grundlagen, die Struktur, die Definition, die Ätiologie und die Symptomatik dieser schwerwiegenden Persönlichkeitsstörung zu erfassen.
In einem zweiten Teil sollen im Wintersemester 2024/25 vor allem die therapeutischen Implikationen, die schwierige Behandlung, auch anhand von Fallvignetten erweitert werden.
Das Seminar soll sowohl für Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IPP als auch für in tiefenpsychologisch fundierter Aus- und Weiterbildung befindliche Kollegen geöffnet sein. Diese Patienten werden relativ häufig zunächst in einer tiefenpsychologisch fundierten Behandlung behandelt. Die Schwere der Störung erfordert jedoch häufig eine wiederholte, gegebenenfalls langjährige, zuweilen modifiziert analytische Psychotherapie.
Termine: Donnerstags, 11.4. | 25.04. | 16.5. | 6.6. | 27.6.2024
Zeit: 20:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmer: Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IPP, HIT, HIP und AKJP
Literatur
1. Rohde-Dachser C (1989) Das Borderline-Syndrom. Kapitel C. Die Genese des Borderline-Syndroms. S. 154-171 Verlag Hans Huber, Bern
Kernberg O F (1983) Borderline-Störungen und pathologischer Nar-zißmus. 1. Kapitel: Das Syndrom. Deskriptive Analyse: S. 25-40. Suhr-kamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt am Main
2. Kernberg O F (1983) Borderline-Störungen und pathologischer Nar-zißmus. Strukturelle Analyse: S. 40-67. Suhrkamp Taschenbuch Wis-senschaft, Frankfurt am Main
3. Fonagy P, Luyten P (2011) Die entwicklungspsychologischen Wur-zeln der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Kindheit und Adoleszenz: Ein Forschungsbericht unter dem Blickwinkel der Mentalisierungstheo-rie, Psyche – Z Psychoanal 65, S. 900-952
Lawson C A (2018) Borderline-Mütter und ihre Kinder. Kapitel: Das verwahrloste Kind, Als-ob-Mütter oder ein kasuistischer Fall
Anmeldung: Anmeldungen bitte per Mail an die Dozenten: Philine@Freudenberg-psychotherapie.de oder praxiscabot@gmail.com
23.04.2026 und weitere | PSYCHODYNAMIK HERLEITEN PHANTASIEREN UND FORMULIEREN| CABOT | IPP
Georges-P. Cabot: Psychodynamik herleiten, phantasieren und formulieren (Teil IV)
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A2, A4, A9, A12, B1, B2, B3, B4, B5, B6
Die Formulierung von Hypothesen auf der Basis unseres psychoanalytischen Verständnisses in der therapeutischen Begegnung von Patienten/innen bleibt eine zentrale Grundlage und Herausforderung in analytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapien.
Es zeigt sich insgesamt eine gewisse nachvollziehbare Hemmung und ein Zögern, selbst Erlebtes, noch nicht Verstandenes, Gesehenes und Erahntes in Worte zu formulieren. Einen Zusammenhang zwischen der therapeutischen Begegnung, der Symptomatik, der Lebensgeschichte und den unbewussten Vorgängen herzustellen, ist eine Aufgabe, die es gilt, schließlich in einer Hypothese zu bündeln.
Verschiedene Wahrnehmungs-, Erlebens- und Denkfunktionen können in einem flexiblen Einsatz unterschiedlicher theoretischer Hintergründe verbunden werden und uns auch dazu einladen, einen spielerischen Umgang und eine Neugierde für den Sinn und die Kreativität der Symptomatik der Patienten/innen zu entwickeln. An konkreten Fällen von Stundenberichten, Therapieberichten oder Erstinterviews soll in einer Art psychodynamischer Werkstatt die therapeutische Beziehung in der Übertragungs- und Gegenübertragungsbeziehung analysiert und in den Mittelpunkt der Betrachtung genommen werden. Aus dieser psychotherapeutischen Beziehung heraus soll dann psychodynamisch argumentiert werden können.
Termine:
Donnerstags, 23.04. | 07.05. | 21.05. | 11.06. & 25.06.2026
Zeit:
20:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmer:
für Aus- und Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, des IPP, des HIT, des AKJP und des HIP, die Erstinterviews, oder bereits Aus- bzw. Weiterbildungsbehandlungen durchführen. Eine vorherige Teilnahme an den voran gegangenen Seminaren ist nicht Voraussetzung für eine Anmeldung. Es besteht eine Begrenzung auf 15 Teilnehmer/-innen, auch wird um eine regelmäßige Teilnahme gebeten.
Anmeldung und Organisation:
Wird vom IPP organisiert. Anmeldungen bitte per Mail an den Dozenten:
praxiscabot@gmail.com bis zum 19.04.2026.
24.–25.04.2026 | ESSSTÖRUNGEN | BLUMENSTIEL | HIT
Dr. med. Klaus Blumenstiel: Essstörungen
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A1, A2, A4, A5, A9, B1, B3, B5, B6
Essstörungen sind schwere psychosomatische Erkrankungen, die vor allem jüngere Frauen betreffen und deren Häufigkeit weltweit zunimmt. Im Seminar werden wir uns insbesondere mit der potenziell lebensbedrohlichen Anorexia nervosa und den zugrundeliegenden psychodynamischen Theorien sowie mit therapeutischen Ansätzen beschäftigen. Außerdem werden die zahlenmäßig häufigeren Erkrankungen Bulimia nervosa und die Binge-Eating-Störung behandelt und Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede dieser drei Erkrankungsformen erörtert. Daneben werden wir auch einen Blick auf weitere Formen von Essstörungen werfen, die noch nicht als fest umschriebene Erkrankungen in der ICD definiert sind, aber klinisch relevant sind, wie Orthorexia nervosa, Night-Eating-Syndrom oder Grazing.
Termine: (Präsenzseminar – Raum B)
Freitag, 24.04.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Samstag, 25.04.2026 | 09:30–14:45 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 15 TeilnehmerInnen. HIT- und IPP-KandidatInnen haben eine 4-wöchige Voranmeldefrist; danach für andere kooperierende Institute geöffnet.
Literatur:
Herzog, Munz, Kächele (Hrsg) (2003) Essstörungen: Therapieführer und psychodynamische Behandlungskonzepte, Schattauer
Lilli Gast (1994) Die Einsamkeit der Magersüchtigen. Psychosozial 17:65-82.
Deutsche Stiftung Magersucht: Magersucht verstehen. Ein Ratgeber für Angehörige und Vertrauenspersonen. (Stiftung Universitätsmedizin Essen. https://stiftungmagersucht.de/angebote/#Ratgeber)
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 15.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP und AKJP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 17.04.2026. Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
04.05.2026 und weitere | MÜTTERLICHKEIT BRAUCHT KEINE GESCHLECHT - DER FEINE UNTERSCHIED ... |BENTZ / REFFERT | IPP
Birgit Bentz und Rainer Reffert: Mütterlichkeit braucht (k)ein Geschlecht – Der feine Unterschied Mutterschaft/Mütterlichkeit (H. Krüger-Kirn 2024)
- HIT-Codierung: D/K
- IPP-Codierung: A1, A3, A5, A6, A12, B6
In diesem Seminar möchten wir uns mit dem Begriff der Mütterlichkeit* mittels psychoanalytischer Perspektiven auseinandersetzen.
Mütterlichkeit* und Weiblichkeit werden bis heute gesellschaftlich eng verbunden und vorwiegend dem weiblichen Geschlecht zugeordnet. Mütterlichkeit* als Eigenschaft ist dabei in gegenwärtigen Tendenzen, wie auch in der Vergangenheit, wiederholt der Tendenz zur Biologisierung ausgesetzt. Die Vaterrolle, Väterlichkeit*, unterliegt ebenso sozialen und politischen Determinierungen, was die Wahlfreiheit bei der Ausgestaltung der Paarbeziehung, der Elternrolle einschränkt.
Betrachten wir Mütterlichkeit* als kulturelle Denkfigur, metaphorisch im Sinn einer Ethik der Fürsorge, dann folgert ein geschlechterunabhängiges Verständnis von Mütterlichkeit*. Dies löst neben Hoffnungen auf egalitäre Elternschaft Ängste aus, die bestehende normative Ordnung zu gefährden.
Geplant ist am ersten Abend von Dozentenseite eine zeithistorische Perspektive auf elterliche Leitbilder und Mütterlichkeit*. Für die weiteren Abende sind Referate zu den Texten, mit denen wir uns auseinandersetzen wollen, gewünscht. Überlegen Sie doch bitte, welches Referat Sie gerne übernehmen würden. Die Kapitel 5 und 6 aus dem Buch von Frau Krüger-Kirn können geteilt werden.
Termine:
Montags, 04.05. | 18.05. | 15.06. | 22.06. & 06.07.2026
Zeit:
20:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmende:
IPP, HIT, HIP, AKJP; maximal 20 TeilnehmerInnen
Literatur:
Krüger-Kirn H. (2024) Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Psychosozial-Verlag (insb. Kapitel 2, 5, 6)
Held T. (2018) Das väterliche Gehirn. Psyche 72. Jahrgang, Heft 2, S. 146-164
Freud S. (1924) Der Untergang des Ödipuskomplexes. Gesammelte Werke, Bd. XIII, S. 395-402 / https://freud-online.de/Texte/PDF/freud_werke_bd13.pdf
Winnicott D. (1960) Primäre Mütterlichkeit. Psyche 14. Jahrgang, Heft 7, S. 393-399
Weitere Literatur wird am ersten Seminar-Termin bekannt gegeben.
Die Literatur wird nach Anmeldung zugesandt.
Anmeldung und Organisation:
dr.r.reffert@t-online.de bis 24.04.2026 erbeten.
12.–13.06.2026 | DER INTERSUBJEKTIVE ANSATZ IN DER PSYCHODYNAMISCHEN PSYCHOTHERAPIE | RICHTER | HIT
Dr. phil. Dipl.-Psych. Matthias Richter: Vom Deuten zum Dialog – der intersubjektive Ansatz in der Psychodynamischen Psychotherapie
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A2, A5, A12, B3, B5, B6
Innerhalb der psychoanalytischen Theorien ist die Rede von der „intersubjektiven Wende“ als jüngere Entwicklung. Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht wirklich um eine „Wende“, sondern um eine konzeptuell bzw. begrifflich konsequentere Auffassung vom Subjekt im Raum der Beziehung, die zumindest praktisch in der Psychoanalyse von Beginn an angelegt war. Diese neue begriffliche Konsistenz führt nun aber zu praktisch relevanten Veränderungen einiger klinischer Konzepte, die insbesondere dem Setting der Tiefenpsychologie m.E. sehr entgegenkommen.
Nach einer theoretischen Einführung zum intersubjektiven Menschenbild und der entsprechenden Pathogenese wollen wir uns über die daraus folgenden praktischen Konsequenzen miteinander austauschen. Wie gestaltet sich eine intersubjektive Reflexion der Übertragungsbeziehung und wie verändert sich das Konzept der Abstinenz im Sinne der intersubjektiven Wende? Wie kann es uns als PsychotherapeutInnen – wohlbemerkt ohne Verleugnung des professionellen und institutionellen Rahmens – gelingen, dass sich der/die Patient/in in seiner/ihrer Würde als Subjekt voll anerkannt erleben darf?
Termine: (Präsenzseminar – Raum C)
Freitag, 12.06.2026 | 18:30–20:45 Uhr
Samstag, 13.06.2026 | 09:30–15:15 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 20 TeilnehmerInnen. Geöffnet für TeilnehmerInnen des HIT, IPP und HIP.
Literatur:
Altmeyer, M., & Thomä, H. (Eds.) (2006) Die vernetzte Seele. Die intersubjektive Wende in der Psychoanalyse. Stuttgart: Klett-Cotta.
Benjamin, J. (2002) Der Schatten des Anderen. Intersubjektivität, Gender, Psychoanalyse. Frankfurt a. M., Basel.
Ermann, M. (2014) Der Andere in der Psychoanalyse: die intersubjektive Wende. Stuttgart: Kohlhammer.
Tiedemann, J. L. (2007) Selbst-Enthüllungen, Enactments und Now-Moments. In Die Scham, das Selbst und der Andere (pp. 188-234). Gießen: Psychosozial-Verlag.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 30.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 22.05.2026. Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
18.06.2026 und weitere | ERSCHEINUNGSFORMEN DES FASCHISMUS ... (Teil III) |CABOT / GILLIARD | IPP
Georges-P. Cabot und Angelika Gilliard: Erscheinungsformen des Faschismus mit der Wiederkehr des Verdrängten und der Versuch einer psychoanalytischen Einordnung (Teil III)
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A1, A5, A6, A11, A12, B2, B3, B6
Unter dem Eindruck des Schwerverdaubaren, das der Destruktivität innewohnt und sich sowohl durch die sich überschlagende politische Aktualität als auch durch den Inhalt, der in den Teilen I und II besprochenen Literatur den Teilnehmenden aufdrängt, möchten wir uns im letzten Teil unseres Seminars neben der Fortführung der Reflexion zu faschistoiden Mechanismen und deren Erscheinungsformen auch vermehrt den notwendigen und möglichen Gegenmaßnahmen widmen.
Angesichts der sich abzeichnenden Resignation, Ohnmacht und auch Wortlosigkeit möchten wir in der Gruppe der Teilnehmenden weiter einen Raum zum Austausch und zur Vertiefung zu den faschistoiden Erscheinungsformen anbieten. Auch soll über Möglichkeiten diskutiert werden, wie wir als Psychoanalytiker/innen einen sinnvollen und hoffnungsvollen Beitrag leisten können, der präventiv, aufklärerisch und zugleich auch für uns selbst protektiv wirken kann. Sich der Verwirrung, Maskierung, Verharmlosung und Banalisierung der bestehenden gewalttätigen Sprache zu entziehen, indem ein innerer Zugang zu unserem Denkraum erhalten bleibt, bleibt eine wesentliche Aufgabe.
Termine:
Donnerstags, 18.06. | 02.07. | 09.07. | 16.07. & 23.07.2026
Zeit:
20:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmer:
Für Aus- und Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer des IPP, des HIT, des HIP und AKJP
Literatur:
Claus von Wagner, Max Uthoff und Maike Kühl, (2025): „Die Anstalt“ – Ausgabe 16.12.2025, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Auszug 28‘:15‘‘ bis 51‘:14‘‘ https://www.zdf.de/play/shows/die-anstalt-104/die-anstalt-vom-16-dezember-2025-100
O. F. Kernberg. (2019): Maligner Narzissmus und Großgruppenregression, J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart: Persönlichkeitsstörungen 23, 3.18.
Paul Bischoff. (2025): Bruch mit dem Versprechen der Moderne, Psychoanalyse im Widerspruch, Bd. 74, Psychosozial-Verlag, Nr. 2, 2025, Seite 43–65
C. Kaufbold. (2024). „Der NSU war nicht zu dritt!“ – Zur psychosozialen Funktion der sogenannten Trio-These im NSU-Komplex, Jahrbuch für klinische und interdisziplinäre Psychoanalyse, Bd. 2 Brandes & Apsel – Verlag, Frankfurt; 2: 307-332.
C. Bialluch, K. Sischka u. H. Vogel (2023): Rechtsextremismus, Prävention, Deradikalisierung und psychische Gesundheit, Psychotherapeutenjournal, medhochzwei Verlag, 4/2023; 354-362
K. Sischka, H. Vogel u. C. Bialluch (2024): Rechtsextremismus, Prävention, Deradikalisierung und psychische Gesundheit Teil II, Psychotherapeutenjournal, medhochzwei Verlag, 2/2024; 120-127
Weitere Literatur wird am ersten Termin bekannt gegeben und für die Abende für Referate vergeben. Die gesamte Literatur wird auf der Drop-Box oder bei den Dozenten erhältlich sein.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen bitte bis 30.04.2026 per Email an den/die Dozenten/in: gilliard@web.de und praxiscabot@gmail.com
19.–20.06.2026 | EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHOANALYTISCHE ENTWICKLUNGSLEHRE | HONOLD | HIT
Dr. med. Cornelius Honold: Einführung in die psychoanalytische Entwicklungslehre
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A1, A2, A5, A12, B1, B2, B3
In diesem Einführungsseminar wollen wir uns beschäftigen mit den Grundlagen der psychoanalytischen Entwicklungslehre sowie einem Überblick über deren historische Entwicklung. Triebtheoretische Aspekte werden wir mit Überlegungen zur Ich- und Selbst-Entwicklung sowie zu Objektbeziehungen zusammentragen, um dann die Bedeutung von Internalisierungs- und Externalisierungsvorgängen für das Verständnis von Struktur, Grundkonflikten und deren Verarbeitungsmodi für die klinische Praxis in den Mittelpunkt zu stellen.
Termine: (Präsenzseminar – Raum C)
Freitag, 19.06.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Samstag, 20.06.2026 | 09:30–14:45 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 15 TeilnehmerInnen. HIT- und IPP-KandidatInnen haben eine 4-wöchige Voranmeldefrist; danach wird die Liste auch für andere kooperierende Institute geöffnet.
Literatur:
Mentzos, S.: Neurotische Konfliktverarbeitung. Fischer Verlag. Hiervon besonders: Kapitel IV. (Über die psychische Entwicklung), Kapitel II. (Über die Struktur) sowie Kapitel VI. 2. (Über die primären Konflikte).
Weitere Literaturempfehlungen:
Hoffmann/Hochapfel: Neurosenlehre, Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin. Schattauer Verlag.
Mertens/Waldvogel: Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe. Kohlhammer Verlag.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 30.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP und AKJP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 29.05.2026. Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
26.–27.06.2026 | DAS PSYCHODYNAMISCHE ERSTINTERVIEW | ZASTROW | HIT
Dr. med. Arne Zastrow: Das psychodynamische Erstinterview
- HIT-Codierung: D/K
- IPP-Codierung: Ad, A4, B1, B2, B3, B6
Das Erstgespräch in der Psychotherapie stellt eine prototypische Begegnung dar, in deren Verlauf bei aufmerksamer Beobachtung nicht nur sachliche Informationen, sondern vielfältige weitere Inhalte zwischen KlientIn und TherapeutIn ausgetauscht werden. Vorbewusste Wünsche, Bedürfnisse und Handlungsstrategien sind oftmals ableitbar und für ein psychodynamisches Verständnis der individuellen Situation wertvoll. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die sich entfaltenden Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse.
Anhand von Literatur zum Thema, vor allem aber Erstgesprächs-Fallbeispielen der Teilnehmenden dient das Seminar dem Ziel, gemeinsam ein tieferes Verständnis für diese erste persönliche Begegnung zu entwickeln. Daran anschließend diskutieren wir Möglichkeiten der Hypothesenformulierung auch für die Dokumentation eines Erstgesprächs sowie den Bericht an den Gutachter.
Termine: (Präsenzseminar – Raum B)
Freitag: 26.06.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Samstag: 27.06.2026 | 09:30–15:15 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 15 TeilnehmerInnen. Plätze werden vorranging an KandidatInnen des HIT, an zweiter Stelle des IPP, danach für andere kooperierende Institute geöffnet.
Literatur:
U. Boessmann, A. Remmers (2011) Das Erstinterview dpv Verlag
G. Maass (2018) Das psychoanalytisch-psychosomatische Erstinterview Brandes&Apsel
E. Keil-Kuri (2005) Kassenanträge – Denkanstoß statt Angstpartie Schattauer
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT-KandidatInnen werden bevorzugt bis 30.04.2026 berücksichtigt; danach bei noch freien Plätzen IPP- und HIP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 05.06.2026. Plätze sind verbindlich; eine Nachrückerliste wird gegebenenfalls geführt.
Alle Teilnehmenden sollten eine Erstinterview-Dokumentation zum Seminar mitbringen.
26.06. und 25.07.2026 | EINLASSEN UND LOSLASSEN – VERLAUF UND BEENDIGUNG PSYCHOANALYTISCH BEGRÜNDETER THERAPIEN |KRIEBEL / WEIS | IPP
Achim Kriebel und Rüdiger Weis: Einlassen und Loslassen – Verlauf und Beendigung psychoanalytisch begründeter Therapien
- HIT-Codierung: B
- IPP-Codierung: A9, A10, A11, B1, B2, B3, B6
Auch lange therapeutische Wege – ob nun eher analytisch oder tiefenpsychologisch konzipiert – gehen irgendwann zu Ende und/oder müssen aktiv beendet werden. Dies sollte ein erlebter, gefühlter und geplanter Abschnitt im Behandlungsverlauf sein unter Anerkennung der vielfältigen und beidseitigen Zweifel, Ängste und Bedrohtheitsgefühle. Wie das Sich-Einlassen auf regressive und intime Prozesse, kann besonders die Abschiedsphase in beziehungsorientierten Therapien (beidseits) intensive existenzielle lebensgeschichtliche Erfahrungen reaktivieren. Deren Bewusstmachung und Durcharbeitung beeinflusst wesentlich die weitere Entwicklung und Prognose unserer Patient*innen – aber auch unser professionelles Erleben und Leben als Therapeut*innen.
Termine:
Freitag, 26.06.2026 | 19:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 25.07.2026 | 9:30 – 15:00 Uhr
Teilnehmer:
offen für AWT des IPP / HIT / HIP; maximal 15 Teilnehmer*innen
Literatur:
Hohage R (2006) Die Beendigung von tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapien. In: P Diederichs (Hg.) Die Beendigung von Psychoanalysen und Psychotherapien. Gießen: Psychosozial
Jaenicke C (2006) Die Beendigung von Psychoanalysen. Eine selbstpsychologisch-intersubjektivistische Sicht. In: P Diederichs (Hg.) Die Beendigung von Psychoanalysen und Psychotherapien. Gießen: Psychosozial
Küchenhoff J (1999) Verlorenes Objekt, Trennung und Anerkennung. Forum der Psychoanalyse, 15, 189-203
Ponesicky J (2018): Die Rebellion des Analytikers gegen das Ende der Analyse. In: Unruh u.a.: Rebellion gegen die Endlichkeit. Gießen: Psychosozial
Rugenstein K (2026) Unendliche Übertragung. Psyche, 80, 30-58
Thußbas C (2026) Ende gut – alles gut? Unendliche Gegenübertragung und ihre Auflösung. Psyche, 80, 3-27
Trenk-Hinterberger S (2020) Die letzte Stunde. Wie psychoanalytische Behandlungen enden. Gießen, Psychosozial
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen bitte möglichst bis zum 14.06.26 via Email an: achimkriebel@t-online.de & ruediger.weis123@t-online.de
03.–04.07.2026 | ETHIKSEMINAR | TILCH-BAUSCHKE / NAKHLA | HIT
Dr. Edeltraud Tilch-Bauschke & Dipl.-Psych. Daniel Nakhla: Ethikseminar
- HIT-Codierung: B
- IPP-Codierung: A3, A5, A6, A11, A12, B2, B3, B6
In dem Seminar sollen vielschichtige Aspekte von Grenzverletzungen und Fehlverhalten in Psychotherapien, Supervision und Selbsterfahrung thematisiert werden. Dabei sollen die unterschiedlichen Formen von Ethikverstößen benannt und Risikofaktoren für Grenzüberschreitungen sowie „Red Flags“ als Vorzeichen einer drohenden Ethikverletzung in Behandlungen untersucht werden. Zusätzlich wollen wir anhand von Filmausschnitten aus Psychotherapie-Serien über das Thema diskutieren.
Termine: (Präsenzseminar – Raum B)
Freitag, 03.07.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Samstag, 04.07.2026 | 09:30–15:15 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Max. 15 TeilnehmerInnen. HIT- und IPP-KandidatInnen haben eine 4-wöchige Voranmeldefrist; danach wird die Liste auch für andere kooperierende Institute geöffnet.
Literatur:
Dr.med. Gisela Krauss (2011) Erfahrungen einer Vertrauensanalytikerin der DGPT. Einblicke-Erfahrungen-Ausblicke. Psychoanalyse im Widerspruch 46 (2011), 67-78
Dipl.-Psych. Ann-Kathrin Scheerer (2019) Asymmetrie, Abstinenz, Anonymität – Garanten der psychoanalytischen Ethik. (Vortragsmanuskript Jahrestagung Landesverband NRW der DGPT in Köln am 6.11.2019).
Hinweise zur Anmeldung:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Herr Nakhla: daniel.nakhla@kraichtal-kliniken.de und Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 30.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP und AKJP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 12.06.2026 Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
10.–11.07.2026 | ALLGEMEINE NEUROSENLEHRE TEIL 1 | SCHNEIDER | HIT
Dipl.-Psych. Sara Schneider: Allgemeine Neurosenlehre Teil 1
- HIT-Codierung: D/K
- IPP-Codierung: A1, A2, A5, A12, B1, B2, B3
Es erfolgt eine Einführung in die „4 Psychologien“ (Triebtheorie, Ich-Psychologie, Selbstpsychologie, Objektbeziehungstheorien) in der psychodynamischen Theorienwelt. Auf diese Weise sollen ein besseres Verständnis der Begrifflichkeiten entwickelt und unterschiedliche Ansätze zur Entwicklung psychodynamischer Hypothesen erkannt und geübt werden.
Termine: (Präsenzseminar – Raum B)
Freitag, 10.07.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Samstag, 11.07.2026 | 09:30–14:45 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 25 TeilnehmerInnen. Geöffnet für TeilnehmerInnen des HIT und IPP. Sollte die maximale Teilnehmerzahl nicht erreicht werden, können ab dem 01.05.2026 Anmeldungen aus anderen Instituten berücksichtigt werden.
Literatur:
Boll-Klatt, A. & Kohrs, M. (2014) Praxis der psychodynamischen Psychotherapie, Teil I (Die vier klassischen Psychologien in der Psychoanalyse), Kap 1-4 und Teil III (Die pathogenetischen Krankheitsmodelle der psychodynamischen Therapieverfahren), insbes. Kap. 14-16. Stuttgart: Schattauer.
oder*
Jungclaussen, I. (2018/2021) Handbuch Psychotherapie-Antrag, Teil B (Theorien) Kap. 5., Teil C 1, C2 und C3. Stuttgart: Schattauer.
Mentzos, S. (2010/2015) Lehrbuch der Psychodynamik, Kap. 4 (Die innerhalb der Psychoanalyse entwickelten psychodynamischen Modelle). Göttingen: V & R.
*Die Lektüre von Boll-Klatt & Kohrs bzw. von Jungclaussen ist alternativ!
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 30.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP und AKJP. Allgemeiner Anmeldeschluss: 19.06.2026. Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
17.07.2026 und weitere |ZWANGSSTÖRUNGEN | BAYRAM / FREUDENBERG | IPP
Melek Bayram und Philine Freudenberg: Zwangsstörungen
- HIT-Codierung: D/K | B
- IPP-Codierung: A1, A2, A3, A4, A9, B1, B3, B5, B6
Zwänge gehören zu den verbreitetsten psychischen Störungen. Typische Symptome sind Zählen, Wasch- oder Kontrollzwang. Verhaltensweisen werden als zwanghaft bezeichnet, wenn ihre Nichterfüllung ein Ansteigen von Angst nach sich zieht. Der Zwangsneurotiker ist in ständigem Konflikt zwischen Autonomie und Fügsamkeit. Triebhafte Bedürfnisse und Gefühle kann er nicht ausleben. Er muss sie kaschieren und in zwanghaften Ritualen ausdrücken. Viele Betroffene verlieren an Vitalität, Flexibilität und Lebensfreude. Wir beschäftigen uns in dem Seminar anhand ausgewählter Texte mit der Diagnostik, Indikationsstellung und Behandlungsmöglichkeiten von Zwangserkrankungen. Die Psychodynamik soll anhand eingebrachter Fallbeispiele anschaulich gemacht werden.
Termine:
Freitag, 17.07.2026 | 18:45 – 22:00 Uhr
Samstags, 23.07., 17.09., 24.09. | 20:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmer:
offen für AWT des IPP / HIT / HIP / AKJP Max. TN-Zahl: 20
Literatur:
Asseyer, H. (2007): Der Ausschluss des anderen. Ein kasuistischer Beitrag zu einer Objektbeziehungstheorie zwanghafter Abwehr. In: Jahrbuch der Psychoanalyse, 54. S. 97-128
Grunberger, B. (1976): Untersuchung der analen Objektbeziehung. In: Grunberger, B: Vom Narzissmus zum Objekt. Suhrkamp. S. 164-188
Lang, H. (2015): Der gehemmte Rebell: Struktur, Psychodynamik und Therapie von Menschen mit Zwangsstörungen. Stuttgart, Klett Cotta,
Loch, W. (1999): Symptombildung bei der Zwangsneurose: In: Die Krankheitslehre der Psychoanalyse, S. 158-165. Stuttgart: Hirzel.
Mentzos. S. (1984): Neurotische Konfliktverarbeitung, Kap. VIII: Variationen der reiferen Modi der Konfliktverarbeitung. Der Zwangsneurotische Modus, S. 159-165. Fischer Taschenbuch Verlag
Weiß, H. (2017): Neuere Überlegungen zur Psychodynamik zwanghafter Mechanismen. In: Psyche 71, S. 663-686
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen bitte möglichst 01.07.26 via Email an: philine@freudenberg-psychotherapie.de
24.–25.07.2026 | SINNDIMENSIONEN DER PSYCHOTHERAPIE | FLORIG / RICHTER | HIT
Dr. phil. Oliver Florig & Dr. phil., Dipl.-Psych. Matthias Richter: Sinndimensionen der Psychotherapie
- HIT-Codierung: B
- IPP-Codierung: A1, A2, A4, A5, A6, A12, B3, B6
Die zentrale Entdeckung Freuds ist, dass der jeweilige psychische Zustand nicht bloßes Symptom ist, sondern einen konkreten Sinn in der Lebenswelt des Betroffenen haben kann. Dieser Sinn ist dem Betroffenen als unbewusstes Motiv oftmals selbst nicht klar – schließlich ist es Aufgabe in der Psychotherapie, diesen besser zu ‚verstehen‘. Für Freud stand diesbezüglich das Triebleben im Vordergrund, wie es in frühen zwischenmenschlichen Beziehungserfahrungen biographisch geprägt wird. Nun gibt es aber durchaus noch andere Sinndimensionen, die im Mainstream der Tiefenpsychologie womöglich etwas vernachlässigt werden. Dazu gehört der Sinn von psychischen Störungen zur Gestaltung unserer gegenwärtigen Beziehungen oder die Frage nach den „Werten“ des psychisch Leidenden (vgl. Logotherapie). Auch die Angst bzw. Verdrängung von „existentiellen Zumutungen“ wie z.B. das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit könnte ein Sinn von manchen psychischen Störungen sein (vgl. Existenzanalyse). Und nicht zuletzt gibt es für psychisches Leiden auch „gesellschaftliche Gründe“ (vgl. emanzipatorische Psychotherapie).
Wir wollen mithilfe von klinisch-praktischen Beispielen gemeinsam ausloten, inwiefern das Verstehen weiterer Sinndimensionen ein zentrales und praxisnahes „Handwerkszeug“ für Psychotherapeuten darstellt und worin genau der konkret heilende Einfluss dieser erweiterten Sinndimensionen liegen könnte.
Termine: (Präsenzseminar – Raum B)
Freitag, 24.07.2026 | 18:30–20:45 Uhr
Samstag, 25.07.2026 | 09:30–15:15 Uhr
Teilnehmerbegrenzung:
Maximal 20 TeilnehmerInnen. Geöffnet für TeilnehmerInnen des HIT, IPP und HIP.
Literatur:
Benjamin, J. (1996) Die Fesseln der Liebe. Psychoanalyse, Feminismus und das Problem der Macht. Frankfurt/M.: Fischer.
Buber, M. (1958) Schuld und Schuldgefühle. Heidelberg: Schneider.
Frankl, V. E. (2009) Ärztliche Seelsorge. Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse (2. Aufl.). München: dtv.
Fromm, E. (2014) Wege aus einer kranken Gesellschaft. München: dtv.
Fuchs, T. (2008) Existenzielle Vulnerabilität. In S. Rinofner-Kreidel & H. A. Wiltsche (Hrsg.), Karl Jaspers‘ Allgemeine Psychopathologie zwischen Wissenschaft, Philosophie und Praxis (S. 95-108). Würzburg: Königshausen & Neumann.
Holzhey-Kunz, A. (2002) Das Subjekt in der Kur. Wien: Passagen.
Rosa, H. (2013) Beschleunigung und Entfremdung. Frankfurt/M: Suhrkamp.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per Email an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de. HIT und IPP bevorzugt bis 30.04.2026; danach bei freien Plätzen HIP.
Allgemeiner Anmeldeschluss: 03.07.2026. Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
12.05.2026 | KASUISTISCH-TECHNISCHES FALLSEMINAR | SCHNEIDER | HIT
Sara Schneider: Kasuistisch-technisches Fallseminar mit Fallvorstellungen der Weiterbildungsteilnehmer sowie von Dozenten
- HIT-Codierung: B
Beim Umgang mit unbewussten Prozessen nehmen wir vorübergehend eine Haltung des Nicht-Wissens ein, die auszuhalten gelernt/geübt werden muss. Anhand von Fallvorstellungen der Teilnehmer oder der jeweiligen Seminarleiter soll psychodynamisches Denken gefördert und die Hypothesenbildung geübt werden.
Bei den „Fällen“ muss es sich nicht grundsätzlich um supervidierte Weiterbildungstherapien handeln, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, Patientenbegegnungen aus ihrem täglichen Arbeitsumfeld vertiefend zu besprechen (d.h. neben Behandlungsverläufen auch einzelne Stunden im Behandlungsverlauf, probatorische Sitzungen, erste Begegnungen, auch i.R. der psychosomatischen Grundversorgung).
Das Seminar kann auch als konzeptuelle Anregung genutzt werden für die Gründung von Intervisionsgruppen während oder nach der Weiterbildung sowie zum Knüpfen kollegialer Kontakte.
Termin: (Präsenzveranstaltung – Raum C)
Dienstag, 12.05.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Einzeln buchbare Doppelstunden:
- 18:30–20:00 Uhr
- 20:15–21:45 Uhr
Teilnehmende und Teilnahmebegrenzung:
Für Weiterbildungsteilnehmer nur des HIT ab dem 1. Semester. Pro Kasuistik mindestens 3, maximal 10 Teilnehmer.
Für die Weiterbildung in fachgebundener Psychotherapie sind lt. alter Weiterbildungsordnung insgesamt 15 Doppelstunden Fallseminar erforderlich, für die Zusatz-WB Psychotherapie lt. neuer WBO 2020 insgesamt 30 Doppelstunden.
Eine verbindliche Anmeldung zu den Kasuistiken ist unbedingt erforderlich. Die Doppelstunden sind auch einzeln belegbar. Absagen bitte an die jeweiligen Dozenten per E-Mail.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per E-Mail an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de.
Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
24.06.2026 | KASUISTISCH-TECHNISCHES FALLSEMINAR | HONOLD / KUNDE | HIT
Cornelius Honold & Annette Kunde: Kasuistisch-technisches Fallseminar mit Fallvorstellungen der Weiterbildungsteilnehmer sowie von Dozenten
- HIT-Codierung: B
Beim Umgang mit unbewussten Prozessen nehmen wir vorübergehend eine Haltung des Nicht-Wissens ein, die auszuhalten gelernt/geübt werden muss. Anhand von Fallvorstellungen der Teilnehmer oder der jeweiligen Seminarleiter soll psychodynamisches Denken gefördert und die Hypothesenbildung geübt werden.
Bei den „Fällen“ muss es sich nicht grundsätzlich um supervidierte Weiterbildungstherapien handeln, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, Patientenbegegnungen aus ihrem täglichen Arbeitsumfeld vertiefend zu besprechen (d.h. neben Behandlungsverläufen auch einzelne Stunden im Behandlungsverlauf, probatorische Sitzungen, erste Begegnungen, auch i.R. der psychosomatischen Grundversorgung).
Das Seminar kann auch als konzeptuelle Anregung genutzt werden für die Gründung von Intervisionsgruppen während oder nach der Weiterbildung sowie zum Knüpfen kollegialer Kontakte.
Termin: (Präsenzveranstaltung – Raum C)
Mittwoch, 24.06.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Einzeln buchbare Doppelstunden:
- 18:30–20:00 Uhr
- 20:15–21:45 Uhr
Teilnehmende und Teilnahmebegrenzung:
Für Weiterbildungsteilnehmer nur des HIT ab dem 1. Semester. Pro Kasuistik mindestens 3, maximal 10 Teilnehmer.
Für die Weiterbildung in fachgebundener Psychotherapie sind lt. alter Weiterbildungsordnung insgesamt 15 Doppelstunden Fallseminar erforderlich, für die Zusatz-WB Psychotherapie lt. neuer WBO 2020 insgesamt 30 Doppelstunden.
Eine verbindliche Anmeldung zu den Kasuistiken ist unbedingt erforderlich. Die Doppelstunden sind auch einzeln belegbar. Absagen bitte an die jeweiligen Dozenten per E-Mail.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per E-Mail an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de.
Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.
09.07.2026 | KASUISTISCH-TECHNISCHES FALLSEMINAR | HAIN | HIT
Bernhard Hain: Kasuistisch-technisches Fallseminar mit Fallvorstellungen der Weiterbildungsteilnehmer sowie von Dozenten
- HIT-Codierung: B
Beim Umgang mit unbewussten Prozessen nehmen wir vorübergehend eine Haltung des Nicht-Wissens ein, die auszuhalten gelernt/geübt werden muss. Anhand von Fallvorstellungen der Teilnehmer oder der jeweiligen Seminarleiter soll psychodynamisches Denken gefördert und die Hypothesenbildung geübt werden.
Bei den „Fällen“ muss es sich nicht grundsätzlich um supervidierte Weiterbildungstherapien handeln, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, Patientenbegegnungen aus ihrem täglichen Arbeitsumfeld vertiefend zu besprechen (d.h. neben Behandlungsverläufen auch einzelne Stunden im Behandlungsverlauf, probatorische Sitzungen, erste Begegnungen, auch i.R. der psychosomatischen Grundversorgung).
Das Seminar kann auch als konzeptuelle Anregung genutzt werden für die Gründung von Intervisionsgruppen während oder nach der Weiterbildung sowie zum Knüpfen kollegialer Kontakte.
Termin: (Präsenzveranstaltung – Raum C)
Donnerstag, 09.07.2026 | 18:30–21:45 Uhr
Einzeln buchbare Doppelstunden:
- 18:30–20:00 Uhr
- 20:15–21:45 Uhr
Teilnehmende und Teilnahmebegrenzung:
Für Weiterbildungsteilnehmer nur des HIT ab dem 1. Semester. Pro Kasuistik mindestens 3, maximal 10 Teilnehmer.
Für die Weiterbildung in fachgebundener Psychotherapie sind lt. alter Weiterbildungsordnung insgesamt 15 Doppelstunden Fallseminar erforderlich, für die Zusatz-WB Psychotherapie lt. neuer WBO 2020 insgesamt 30 Doppelstunden.
Eine verbindliche Anmeldung zu den Kasuistiken ist unbedingt erforderlich. Die Doppelstunden sind auch einzeln belegbar. Absagen bitte an die jeweiligen Dozenten per E-Mail.
Anmeldung und Organisation:
Anmeldungen unter Angabe des Instituts per E-Mail an Frau Kunde: info@hit-heidelberg.de.
Plätze sind verbindlich, Nachrückerliste möglich.